Eine kleine Unterbrechung

Geht es dir so? Dass dir irgendwas fehlt und du denkst: Da gibt’s doch noch etwas? Mir hilft es in solchen Momenten aus dem Alltag auszusteigen, meine Routinen zu unterbrechen, um offen sein für Sachen, die ich verpasst habe. Der Theologe Baptist Metz beschrieb diese „Unterbrechung“ als kürzeste Definition von Religion.

Natürlich kannst du dich so unterbrechen lassen, wie du möchtest! Da mach ich dir keine Vorgaben. Wenn du aber keine Ahnung hast, wie das gehen soll oder du offen für neue Ideen bist, hätte ich hier eine Möglichkeit zum Gestalten einer solchen Unterbrechung für ein kleines Gebet.

Nimm eine gemütliche Position ein, in der du länger verweilen kannst, an einem Ort, an dem du länger bleiben möchtest.

Lass deine Schulter locker nach unten hängen. Atme tief ein und aus.
Lass mit jedem Atemzug etwas lockerer.

Gedanken kommen. Lass sie ruhig zu, aber nur bis du wieder ausatmest.

Atme ruhig und tief bis alle Gedanken, die sich noch aufdrängen weg geatmet sind.
Um die kannst du dich noch nachher lang genug kümmern.

Mit jedem Atemzug wirst du ruhiger.

Achte auf das was du hörst.
Was du spürst.
Was dich bewegt.

Aber lass es immer mit dem nächsten Atemzug wieder los.

Gib dir etwas Zeit in der Ruhe.

Dann verabschiede dich langsam von der Stille.

Schau dir nochmal den Raum an in dem du bist.

Strecke dich. Und starte in dein Abenteuer Leben!